Drohne fliegen in Spanien - Festland - Balearen - kanarische Inseln

Du planst für deinen nächsten Spanien Urlaub deine Drohne mitzunehmen, um im Urlaub tolle Luftaufnahmen und Videos zu drehen, bist Dir aber nicht sicher, wie die Gesetzeslage in Spanien ist und welche Regeln es einzuhalten gilt, dann hilft Dir unser Ratgeber. Zunächst einmal sei gesagt, dass das Fliegen einer Drohne auch mit einer gewissen Verantwortung einher geht. Drohnen-Piloten, die sich Gesetzen widersetzen, müssen auch bei spanischen Behörden mit empfindlichen Strafen rechnen.

 Drohne fliegen in Spanien

Das Fliegen von Drohnen in Spanien, ob nun dem spanischen Festland, balearischen Inseln im Mittelmeer, oder den kanarischen Inseln im Atlantik wird von den spanischen Behörden in zwei Klassen unterteilt.

  1. gewerbliche Nutzung

    Die gewerbliche Nutzung von Drohnen ist in Spanien mit sehr strikten Auflagen verbunden, deren Widersetzung empfindliche Geldstrafen in bis zu 6-stelliger Höhe nach sich ziehen können.

  2. private Nutzung

    Wer seine Drohne als Urlauber privat im Urlaub in Spanien nutzen möchte, kann dies tun, da die AESA – Royal Spanish Aeronautical Federation – hierfür keine gesonderte Registrierung oder Freigabe vorsieht. Für private Drohnenflüge in Spanien, ob nun dem Festland, auf Ibiza, Mallorca, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, Lanzarote, La Palma, oder Fuerteventura gelten ebenfalls Gesetze und Regeln, die es einzuhalten gilt.

Drohnen Regeln / Vorgaben für Spanien

  • Drohnenflüge dürfen nicht in und über Wohngebieten erfolgen.
  • Keine Drohnenflüge über Menschen
    • an Stränden
    • auf Konzerten und Festivals
    • bei Demonstrationen
  • Die maximale Flughöhe von 120 Meter darf nicht überschritten werden.
  • Es dürfen keine Drohnenflüge bei Nacht erfolgen.
  • Drohnenflüge dürfen nur auf Sichtweite erfolgen
  • Drohnenflüge in der Nähe (Radius von 8 Km) von Flughäfen sind strengstens verboten.
  • Flugerfahrung mit der Drohne sollte bereits gegeben sein
  • Keine Drohnenflüge über Naturschutzgebiete und Nationalparks ohne Genehmigung spanischer Behörden
  • Bei einem Drohnenflug ist ein Mindestabstand zu Personen, die nicht am Drohnenflug beteiligt sind, von 50 Metern einzuhalten. In diesem Zusammenhang möchte ich einfach auch das Kürzel DSGVO in den Raum werfen.

Hier noch der ein oder andere Tipp meinerseits:

  1. Hirn einschalten
    Der gesunde Menschenverstand kann einem in so mancher Situation weiterhelfen.
  2. Bei Unsicherheit – Fragen!
    Wenn Du dir nicht sicher bist, ob Du an gewissen Stellen deine Drohne aufsteigen lassen darfst, geh auf die örtlichen Behörden zu und frag dort nach. Möchtest Du von der Clubanlage, in welcher Du Urlaub machst, Luftaufnahmen mit deiner Drohne machen, solltest Du dir hierzu eine Genehmigung einholen.
  3. Drohnenflüge am Strand
    Drohnenflüge am Strand sind zum Sonnenaufgang ideal. Hier belästigt man keine Personen, niemand fühlt sich gestört und man bekommt zudem die besten Aufnahmen.
  4. Auf Vögel achten
    An Küsten oder Stränden fliegen viele Möwen und Tauben. Behalte hier stets die Umgebung im Auge, um bei Kollisionsgefahr schnell reagieren zu können.

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